Serviceideen



Haben Sie selbst einen Power-Service entwickelt oder ist Ihnen einer über den Weg gelaufen?

Dann nehmen Sie mit mir Kontakt auf, damit ich darüber berichten kann !


Einige tolle Services sehen Sie hier:



Schnick - Schnack - Schnuck - Service



Da schlägt mein Powerdienstleister Herz ein Stückchen höher: Einen Super Rabbatt Service gab es am 20. Juni 2007 für alle Kunden der Fastfoodkette California Tortilla - vor dem Zahlen konnte jeder Kunde gegen das Kassenpersonal in Schnick Schnack Schnuck antreten und 1 Dollar Rabbat “erspielen” !


Super Idee - gefunden bei Bernd Roethlingshoefer, der einen solchen Rabbat Service bei Aldi auch mal gern erleben würde - ich würde sagen, das riecht nach einer DIENST -Tags Aktion…




Kick my ass! - Service




Einen innovativen Power Service bot  der New Yorker Künstler Mark McGowan an: In einer Art Frustrationstherapie verkleidetete er sich als Präsident George W. Bush und krabbelte sage und schreibe 72 Stunden lang nonstop auf allen Vieren vor dem Lincoln Center in New York. Auf seinem Hintern prangte ein Schild mit dem Hinweis “KICK MY ASS !” Hunderte Passanten folgten der Aufforderung - Geschützt war Mc Gowan durch ein Po Kissen…

“I am offering the people of America, New York and visitors a service…a kind of therapeutic engagement. Hopefully people will be able to come and kick me (the President, George Bush) as hard as they like, and gain some comfort in the fact that they can say I kicked George in the ass…”.

via SPON




Denken Schenken


Der ambulante, mobile Berufsphilosoph Markus Melchers leistet geistige Lebenshilfe gegen Bezahlung. Sein Unternehmen Sinn auf Rädern gründete er 1998.


Als philosophischer Praktiker versucht Melchers das lang überlieferte Wissen der Philosophie alltagstauglich zu machen.
Einen genauen „Fahrplan“ gebe es nicht für derartige Beratungen. „Das philosophische Gespräch darf durchaus mäandern“, meint Melchers.


Eine eigene Praxis besitzt der selbsternannte “Stuntman für Probleme” nicht. Viel lieber berät er seine Kunden bei einem Spaziergang an der frischen Luft, denn schließlich halfen bereits die Peripathetiker, antike Philosophen der Schule des Gehens, ihren Gedanken auf diese Weise auf die Sprünge.
Und was kostet das Ganze: “Ich frage meine Kunden, was Ihnen das Gespräch wert ist.”

Und mit diesem - ich nenn es mal “user generated cash” - liegt er offenbar im Trend wie der Bericht von Hannes Treichl  zeigt.


via Bahn mobil 10/2006, Kölnische Rundschau





Sightjogging Service


Einen interessanten Power Service bieten Dienstleistungskollegen aus Italien an: Sightjogging, d.h. eine Sightseeingtour im Dauerlauf - spart Zeit, macht schlau und fit. Insgesamt 11 Joggingtouren in und um Rom stehen zur Auswahl.


Auch auf die Gesundheit der Lauf - Kundschaft wird geachtet: “Als Schutzmassnahme garantiert der Gebrauch von Pulsmessern zur Anzeige der Herzfrequenz die volle Sicherheit des Kunden.”
Gute ServiceIdee, oder ?


via Zukunftsinstitut





Warnpfiff - Service

Seit November 2006 bekommen Parksünder in Oldenburg eine zweite Chance:
Alle 18 städtischen Politessen und Kontrolleure sind neuerdings mit einer Original Schiripfeife ausgestattet: Vor dem Knöllchen gibt`s den Warnpfiff. Wer sich noch - oder bereits wieder - in der Nähe des falsch geparkten Wagens befindet und sich sputet, dem bleibt das Knöllchen erspart.


“Die Falschparker sind viel netter jetzt und motzen keine Politesse mehr an”, sagt die Oldenburger Stadtsprecherin Christiane Maaß.


Fazit: An sich eine gute Idee, ich finde aber man sollte das Oldenburger System radikalisieren, indem man statt der Kontrolleure alle Autofahrer und Fußgänger mit einer Pfeife ausstattet: Somit könnten sich die mündigen Bürger gegenseitig warnen, sobald eine Politesse an der nächsten Straßenecke aufkreuzt. Freier Pfiff für freie Bürger !


Via Kölner Express





Flaschenpost - Service


Flaschenpost


Einen überaus romantischen Power Service betreibt der Brite Stuart Conway. In seiner Heimatstadt Brighton hat er vor ca. 10 Jahren einen kostenfreien Flaschenpostdienst eingerichtet:
Auf seiner Webseite kann man eine beliebige Nachricht hinterlassen und zwischen einem halben Dutzend Flaschen auswählen (z.B. Wein-, Bier, Wasser - oder Champagnerflaschen).
Conway druckt die Nachricht aus - steckt diese in die ausgewählte Flasche und wirft sie ins Meer. Mehr als 7000 Botschaften hat der unheilbare Romantiker in den letzten Jahren abgeschickt - in etwa einem Drittel davon geht es laut Conway um unerwiderte Liebe…


Mittlerweile gibt es sogar über 10 Flaschenpostfilialen z.B. in Israel, Australien oder Florida - nur in Deutschland offenbar noch nicht. Das wird aber Zeit...


via FAZ,  rp online